Ein Manuskript ist mehr als eine Datei — es ist geistiges Eigentum, oft das Ergebnis von Jahren Arbeit. Wer es einer KI-Plattform anvertraut, sollte genau wissen, was mit diesen Daten passiert. Die unbequeme Wahrheit: Bei vielen Diensten ist das erschreckend unklar.
Die entscheidende Frage: Training
Die wichtigste Frage lautet: Wird mit meinen Texten trainiert? Manche Dienste nutzen eingegebene Inhalte, um ihre Modelle zu verbessern — dein unveröffentlichtes Buch könnte so in fremde Ausgaben einfließen. Ein seriöser Anbieter schließt das aus: keine Nutzung deiner Manuskripte für öffentliches Training, vertraglich zugesichert.
Kein Training öffentlicher Modelle mit deinen Daten
Löschung auf Anfrage, nachweisbar
Datenexport jederzeit möglich
Transparente Liste der Sub-Prozessoren
Wenn ein Dienst nicht klar sagt, dass er deine Texte nicht zum Training nutzt, musst du davon ausgehen, dass er es tut.
Wo liegen deine Daten?
Datenresidenz klingt technisch, ist aber rechtlich entscheidend. Liegen deine Manuskripte auf EU-Servern, gelten europäische Datenschutzregeln. Verschwinden sie auf Servern in unklaren Jurisdiktionen, verlierst du Rechte, die du vielleicht nie zurückbekommst. AES-256-Verschlüsselung und EU-Residenz sind keine Kür, sondern Grundausstattung.
Kontrolle ist ein Feature
Am Ende geht es um Kontrolle: über deine Inhalte, deine Quellen, dein Cover. Ein guter Dienst gibt dir diese Kontrolle vollständig — inklusive der Möglichkeit, alles wieder zu löschen. Datenschutz ist kein Kleingedrucktes, sondern ein Qualitätsmerkmal. Wer sein Manuskript schützt, schützt seine wichtigste Investition.